Jul
24
2008
VdT

Peking (AFP) — Weltberühmte Musiker wie die britische Rocklegende Sting und die kanadische Popsängerin Alanis Morissette singen für die Tibeter. Sie nahmen gemeinsam die CD “Songs for Tibet” auf, die im Vorfeld der Olympischen Spiele in China auf den Markt kommen soll, wie die Nichtregierungsorganisation International Campaign for Tibet mitteilte. Das Album solle auf den Reichtum der tibetischen Kultur und den anhaltenden Konflikt mit China aufmerksam machen, hieß es in der Erklärung weiter.
“In einem Moment, in dem sich alle Blicke der Erde auf China richten, wollen wir unsere Unterstützung mit dem tibetischen Volk zum Ausdruck bringen”, erklärte einer der Organisatoren, Michael Wohl. Deshalb stehe die CD ab dem 5. August, also drei Tage vor der Olympia-Eröffnung, im Internet zum Herunterladen bereit. In der darauffolgenden Woche kommt sie den Angaben zufolge in die Plattenläden.
Jul
23
2008
VdT

Die Tibetergemeinschaft in Europa organisiert den Besuch Seiner Heiligkeit des Dalai Lama im Oktober in der Schweiz. Mehr…. www.dalailama2008.ch
Auf Tibetische sieh hier:
editorial_tenshug_tibetan
Jul
18
2008
VdT

Die Veranstaltungsreihe Meeting China-Olympialand kontrovers hat zum Abschluss am 14. Juli 2008 in Bonn das Thema Tibet und China aufgegriffen.
Erstmalig trafen Kelsang Gyaltsen, Vertreter des S.H. Dalai Lama in Europa und der renommierte Chinaexperte Gu Xuewu, Professor für Politikwissenschaften an der Ruhruniversität Bochum zusammen, um die Streitpunkte, Differenzen und Perspektiven im Verhältnis Tibet-China zu diskutieren. Kelsang Gyaltsen betonte u.a., dass die Tibeter nicht mehr verlangten, als die konkrete Umsetzung der ihnen schon laut chinesischer Gesetzgebung zustehenden Autonomierechte. Auf die Frage hin, für welche Gebiete denn diese speziellen Rechte gelten sollten, sagte er, dass es ein Missverständnis sei, zu behaupten, die Tibeter wollten “Ein Großtibet in den historischen alten Grenzen” etablieren. Es ginge viel mehr um behördlich kontrollierte Autonomierechte für die Regionen, in denen mehrheitlich Tibeter siedeln, egal ob dies in der A.R.T. sei oder in Sichuan oder Quinghai. Prof. Gu (der übrigens betonte, dass er nicht als Vertreter der chinesischen Regierung spreche, sondern als Politikwissenschaftler)lehnte interessanterweise sämtliche bisherigen Modelle für ein autonomes Tibet (Auch das des “Mittleren Weges”) innerhalb der Grenzen Chinas ab. “Alle funktionieren nicht! Er plädierte für einen ganz neuen Ansatz, nämlich, dass die chinesische Regierung den Tibetern absolute Religionsfreiheit und Souveränität der Klöster zugestehen solle und diese im Gegenzug die absolute Loyalität zum chinesischen Staat dokumentieren sollten.
Er verglich diesen Ansatz mit dem Verhältnis der Chinesen und Tibeter zurzeit der mandschurischen Qing Dynastie, in der die Dalai Lamas und der tibetische Klerus so etwas die intellektuelle Autorität im Staatsgebilde innegehabt hätten.
Abschließend äußerte Kelsang Gyaltsen den Wunsch nach mehr Dialog und Gesprächen mit den Chinesen, um gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und Annährungen aufzubauen.
von Elke Hessel (Leitung der Kunst & Kultur des Tibethauses in Deutschland:www.tibethaus.com)
Jul
18
2008
VdT
Liebe Tibet-Freundinnen und -Freunde, liebes Team Tibet,
und noch ein Hinweis:
ich weiss, wir muten Euch viel, wenn wir Euch bitten, an den zahlreichen Aktionen stets
teilzunehmen, aber wir möchten keine Gelegenheit auslassen, Euch all die Aktionsmöglichkeiten anzubieten, mit denen wir für Tibet etwas zu erreichen hoffen. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen!
Deshalb beteiligt Euch bitte zahlreich an der
Aktion „Run for Tibet“ in Berlin:
Am 2. August 2008, eine Woche vor dem Beginn der Olympischen Spiele, findet in Berlin der Vattenfall City Night Run statt, ein 10-km-Lauf mitten durch die Innenstadt Berlins (Laufen/ Walken/ Skaten möglich). Nach beeindruckenden Team Tibet-Aktionen bei anderen Läufen soll auch hier ein großes Team Tibet an den Start gehen. In Berlin soll das Finale unserer erfolgreichen Run-for-Tibet-Aktion stattfinden und jede/r ist herzlichst eingeladen, bei diesem Lauf mitzumachen (als Läufer/in oder jubelnde/r Zuschauer/in, natürlich mit Tibetfahne). Anmeldeschluss ist der 18.07.2008 – bitte meldet euch unter dem Vereinsnamen TEAM TIBET an :
www.scc-events.com/events/citynacht/2008/anmeldung.php
Bitte nehmt auch so bald wie möglich Kontakt mit uns auf, damit wir die Aktion zentral organisieren können.
Liebe Grüße,
Raphael Langer
(TID-Regionalgruppe Düsseldorf)
Jul
14
2008
VdT

Trouble with visa renewal is one thing, but forced deportation is quite another. Foreigners whining about the former should take a look at the recent case of Dechen Pemba, a Brit of Tibetan descent who was detained, driven to the airport, and expelled from the PRC for five years when she walked out of her Beijing apartment last Tuesday. The seven plain clothes policemen who escorted Pemba allowed her only time to pack a bag, refusing to let her call her family or the British embassy until she was sitting on an Air China plane.
While the police refused to give Pemba a reason for their actions at the time, the Chinese foreign exile ministry claimed Thursday night that she was a member of the radical Tibetan Youth Congress and had admitted to “activities against Chinese laws.”
Pemba maintains that the allegations are false and that she was persecuted because of her Tibetan heritage. She said that during her two years in Beijing as an English teacher she was not involved in any pro-Tibet activism, though she did work for the International Campaign for Tibet in Germany three years ago.
The deportation is one of the more extreme examples of the pre-Olympic clampdown that includes prohibiting non-Beijing registered vehicles from entering the city, visa renewal woes and kicking out thousands of migrant workers from the capital.
Nicholas Bequelin, Hong Kong-based researcher for Human Rights Watch, said such instant expulsions were almost unprecedented in the case of someone who had been a long-term resident.
“This is absolutely exceptional,” he said. “I can’t remember any other case in which someone was deported so speedily. The United Kingdom must respond to this.”
How exactly England plans to address the situation is still unclear, but the British Embassy said staff in London plan to interview Pemba soon and then decide on an appropriate response.